Kooperation CHAMP und Charité Comprehensive Cancer Center

AW am 25. Oktober 2011 um 12:55

Für viele Patienten, die an einem Tumor erkranken, stellt sich die Frage, was sie selbst begleitend zur laufenden oder bereits abgeschlossenen onkologischen Therapie tun können, um Körper und Seele in der Behandlung und zur Gesunderhaltung optimal zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang besteht seit Beginn des Jahres 2011 eine Kooperation zwischen dem Charité Comprehencive Cancer Center (CCCC) und der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP).

Durch das Charité Comprehensive Cancer Center wird die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Tumormedizin unter den verschiedenen Charité Centren, den Interdisziplinären Organtumorzentren (IOZ) und Fachdisziplinen übergreifend organisiert und koordiniert. Mit einer vereinheitlichten interdisziplinären Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation sowie modernen Strategien zur Prävention und Früherkennung von malignen Erkrankungen verfolgt das Charité Comprehensive Cancer Center eine medizinisch-onkologische Versorgung auf hohem klinischen und wissenschaftlichen Niveau.

Angebote zur kontinuierlichen psychoonkologischen Beratung und Betreuung von Tumorpatienten vor, unter und nach Therapie durch speziell ausgebildete und geschulte Fachkräfte gehören ebenfalls zu den Schwerpunkten des Zentrums. Informationen finden Sie auch unter http://cccc.charite.de/.

Im Rahmen der Kooperation mit CHAMP finden in den Räumlichkeiten des CCCC einmal wöchentlich Sprechstunden mit den CHAMP Ärzten Dr. Teut und Dr. Ortiz statt, bei der es um die Kombination gesundheitsförderlicher Maßnahmen aus der Komplementärmedizin mit der konventionellen Behandlung der Patienten geht.

ABC-Project: Studie zur Verwendung von Arzneimitteln bei Patienten mit Bluthochdruck

AW am 20. Oktober 2011 um 09:19

Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin gehen gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa der Frage nach, welche Faktoren einen Einfluss auf die Medikamenteneinnahme von Patienten mit Bluthochdruck haben. In Deutschland wird die Studie vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité durchgeführt. Die Teilnahme an dieser Studie umfasst das einmalige Ausfüllen eines Online-Fragebogens. Die Ergebnisse der Studie werden wertvolle Informationen liefern, wie Patienten dabei geholfen werden kann, ihre Medikamente der Verschreibung entsprechend einzunehmen.

Weitere Informationen zu der Studie und die Möglichkeit teilzunehmen finden Sie unter folgendem Link: http://epidemiologie.charite.de/abc-project/patient

Fit für den Winter

AW am 27. September 2011 um 11:47

Jetzt hat die Schnupfensaison begonnen. So stärken Sie Ihr Immunsystem und senken das Ansteckungsrisiko.

Schnupfen, Husten und Heiserkeit begleiten viele Menschen durch die kalte Jahreszeit. Um gegen Erkältungsviren gewappnet zu sein, sollten vor allem Anfällige rechtzeitig ihre Abwehrkräfte stärken. “Abhärtung bedeutet in erster Linie die Durchblutungsregulation  des Körpers zu optimieren”, sagt Dr. Miriam Ortiz, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren an der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP).

Lesen Sie in der Apotheken Umschau den Beitrag von Frau Dr. Ortiz  zu vorbeugenden Maßnahmen der Kneipp-Therapie und weitere Empfehlungen.

kostenloser Vortrag am 01.12.2011 “Tricksen Sie die Erkältung aus”

Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn (MBSR)

AW am 29. Juli 2011 um 10:58

Ein Bericht von Frauke Reese

Die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion stellt ein kompaktes und evaluiertes Konzept der Stressbewältigung dar, dass von Jon Kabat-Zinn in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde und seit über 20 Jahren erfolgreich praktiziert wird.

In den letzten 10 Jahren hat das Konzept mehr und mehr auch in Deutschland Einzug gehalten und wird sowohl in der Stress-Prävention als auch in der Therapie erfolgreich angewandt.

Das Prinzip des Konzeptes ist das der „Achtsamkeit“, also das Leben im „Hier und Jetzt“ in diesem Moment, um dem Gedankenkarussell und der Aufmerksamkeit in Zukunft und Vergangenheit Einhalt zu gebieten und sich auf das in diesem Moment Wesentliche zu konzentrieren.

Dabei werden Automatismen erkennbar und bewusst, die gerade im Umgang mit Stress schnell und unbewusst auftauchen und den Blickwinkel und damit auch die Lösungsmöglichkeit oftmals stark einschränken.

Die Achtsamkeit kann dabei behilflich sein, so etwas wie eine „Entschleunigung“ im Alltag und seinen Stresssituationen zu erreichen und somit bewusster und achtsamer mit den Herausforderungen jedweder Art umzugehen. Dabei geht es nicht darum keinen Stress mehr zu haben, sondern bewusst und lösungsorientiert mit den Herausforderungen des Lebens Tag für Tag umzugehen und mir bewusst zu werden, was die Situationen mit mir, meinem Körper, meinen Gedanken und Gefühlen machen, also wie ich auf welcher Ebene reagiere.

Diese Wahrnehmung ist hilfreich im Hinblick darauf, was für mich in dieser Situation wichtig ist und was auch nicht und wie ich diese Situation am besten bewältigen kann.  Außerdem ermöglicht mir die bewusste und achtsame Wahrnehmung so etwas wie Frühwarnsignale zu erkennen und rechtzeitig oder gar frühzeitig einzulenken und Stress vielleicht auch schon im Keim zu ersticken und abzuwenden oder zu lösen.

Denn, seien wir doch mal ehrlich mit uns selbst – häufig handelt es sich um sogenannten hausgemachten Stress – und wenn ich mir dessen bewusst werde, kann ich selber entscheiden, ob ich nun Stress machen möchte oder auch nicht. Denn manchmal kann es ja auch leistungssteigernd für mich sein und ich brauche es vielleicht gerade in dieser Situation für mich und wenn ich mir dessen bewusst werde, ist es auch schon längst nicht mehr so stressig.

Das Achtsamkeitstraining bietet Ihnen die Möglichkeit mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden (geführte Körperreise – Body Scan, Atemmeditation und achtsamer Bewegung – Yoga) die Achtsamkeit mit sich selbst und dem eigenen Körper, Geist und Gefühlen zu trainieren und somit auch in Alltagssituationen bewusst wahrzunehmen, was gerade mit Ihnen passiert. Dazu wird auch programmbegleitend ganz bewusst mit Übungen im Alltag gearbeitet und  immer wieder reflektiert, um so mit den alltäglichen Herausforderungen besser umgehen zu lernen.

Ziel ist es, dass Sie sicher im Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen werden und auch leistungsfähiger und effektiver Ihren Tag gestalten können. Außerdem öffnet  Ihnen das Programm auch noch den Blick für die vielen kleinen unscheinbaren Kostbarkeiten des Alltags, die das Leben lebenswert machen und somit eine mögliche Energiequelle darstellen können und den Alltag durchaus versüßen oder verschönern.

Unsere Ambulanz bietet regelmäßig MBSR Kurse unter Leitung von Frauke Reese an.

Nordic Walking

AW am 21. Juli 2011 um 11:09

Ein Bericht von Frauke Reese

Nordic Walking ist längst zu einem neuen Trendsport in Deutschland geworden, auch wenn das was uns in den Wäldern und Parks begegnet nur selten wirklich Nordic Walking ist, sondern eher ein Gehen mit Stöcken oder gar ein Stöckchen schleifen – immerhin noch besser, als sich gar nicht zu bewegen.

Neben einem guten Paar Stöcke braucht es nämlich auch eine gute Einführung in die Nordic Walking-Techniken, die durchaus anspruchsvoll sind und bei guter Durchführung bis zu 90 % der Muskulatur trainieren und kräftigen. Somit gehört Nordic Walking zu einer sehr effektiven Gesundheitssportart, da wir neben Ausdauertraining und somit der Stärkung des Herz-Kreislaufsystems, auch noch die Muskulatur des Körpers stärken, insbesondere die haltungsaufrichtende Muskulatur im Bereich des Rumpfes, was gerade für Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit einen wunderbaren Ausgleich darstellt.

Nordic Walking ist unabhängig vom Alter und nahezu unabhängig vom körperlichen Fitnesszustand für jeden erlernbar und ist eine optimale und gesunde Bewegungsform bis ins hohe Alter. Durch das Gehen mit Stöcken bietet es auch bei Gangunsicherheit, feuchtem Laub oder gar Eis und Schnee mehr Sicherheit und ist bei nahezu jedem Wetter durchführbar.

Desweiteren bietet Nordic Walking auch eine gute Möglichkeit für sportliche Wiedereinsteiger als Vorbereitung für das Joggen oder auch einfach als alternative Fitnesssportart. Auf Grund des aktiven Stockeinsatzes und der somit erhöhten Aktivität im Bereich der Arme und des Oberkörpers ist der Herz-Kreislaufanspruch im Vergleich zum schnellen Gehen oder auch Walking um ca. 10-15 % höher, also der Puls steigt um ca. 10-15 % mehr an, als beim moderaten Walking oder Gehen.

Alles in allem ist Nordic Walking ein Sport für jedes Trainingsniveau, jeden Anspruch und jedes Alter.

In unserer Ambulanz bieten wir regelmäßig Nordic Walking Kurse und Workshops unter Leitung unserer Sporttherapeutin Frauke Reese an.

Nehmen Sie Ihr Wohlbefinden selbst in die Hand!